Post by (true religion jeans outlet) June 2011
Trotz steigender Marktpreise für Schafwolle lohnt sich für die rund 10'000 Schafhalter in der Schweiz die Schur ihrer Tiere finanziell kaum.Eine Sozialfirma im thurgauischen Bischofszell setzt mit innovativen Ideen aber auf die Verwertung der einheimischen Wolle. Nach der Frühlings-Schur der Schafe ist das Lager der Fiwo (Förderung Innovativer Wollverarbeitung Ostschweiz) in Bischofszell randvoll. In der Halle in der ehemaligen Papierfabrik lagern 200 Tonnen Rohwolle, wie Hans-Ueli Scherrer sagt. Scherrer (54) ist Initiant und Leiter der 2006 gegründeten Sozialfirma. Jobs für Ausgesteuerte und Flüchtlinge Fiwo beschäftigt etwa 20 Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge. Sie sammeln bei rund 4500 Züchtern aus der Schweiz Schafwolle ein oder nehmen sie in Bischofszell entgegen. Im vergangenen Jahr waren es knapp 300 Tonnen. Weil eine industrielle Waschanlage in der Nähe fehlt, fährt Scherrer einmal pro Monat mit einem Lastwagen voll roher Wolle zum Waschen nach Belgien. Danach wird die Wolle in Bischofszell zu Duvets, Kissen, Matratzen, Vliesen, Filz, Dämmplatten und -zöpfen verarbeitet. Die grosse Kardmaschine oder eine Zopfmaschine ratterten früher in Textilfabriken im Ausland. Scherrer kaufte sie als Occasions- Maschinen. Bund hat Subventionen gekürzt Fiwo hat in Bischofszell im vergangenen Jahr etwa 70 Tonnen einheimische Wolle verarbeitet. Der Bund zahlte dafür 136'000 Franken Subventionen. Ohne diese Beiträge wäre es für Fiwo kritisch, sagt Scherrer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.(true religion jeans günstig) Bis 2009 hatte der Bund mehr bezahlt, auch für das Wolle-Sammeln. Heute gibt es nur noch Geld, wenn die Wolle sortiert, gewaschen und im Inland verarbeitet wird. Im vergangenen Jahr waren dies laut Angaben des Bundesamts für Landwirtschaft rund 150 Tonnen. Wegen der Subventionskürzung kann Fiwo die Schafzüchter nicht mehr in bar entschädigen, sondern nur noch mit Gutscheinen. Einzelne Schafhalter zeigten sich darob verärgert. Sie drohten, ihre Wolle zu verbrennen, statt sie nach Bischofszell zu liefern. Dabei würde Scherrer gern noch mehr Wolle sammeln. «Wir können alles brauchen», sagt er. Der Verkauf von Dämmplatten aus Wolle laufe immer besser. Diesen Sommer will Fiwo ein weiteres neues Produkt auf den Markt bringen. Vom Gutschein-System erhofft sich Scherrer Unterstützung der Schafhalter bei der Vermarktung seiner Wolle. Wichtige Abnehmerin: Swisswool Ohne Subventionen arbeitet die Plattform Swisswool, eine Nachfolgeorganisation der früheren Inlandwollzentrale Schweiz (IWZ). Die IWZ wurde bis 2009 vom Schweizerischen Schafzuchtverband geführt, dann aber aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Swisswool betreibt regionale Sammelstellen in der ganzen Schweiz, etwa in Schweizersholz TG, Lutzenberg AR, Altstätten SG, Sargans SG und Kaltbrunn SG. Dort können Schafhalter jeweils im Frühling und im Herbst die frisch geschorene Wolle gegen Barzahlung abliefern. Nach Angaben ihres Leiters, Martin Keller, hat Swisswool im vergangenen Jahr über 300 Tonnen Rohwolle verwertet. 2011 sollen es 400 Tonnen werden. Swisswool arbeitet mit der Deutschen Firma Baur Vliesstoffe und deren Tochterfirma Nawarotec in Buchs SG zusammen. Ein rechter Teil der Wolle komme nach der Verarbeitung in Deutschland wieder in die Schweiz zurück, etwa in Matratzen, Jacken oder als Dämmstoffe, sagt Keller.
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