2011년 10월 12일 수요일

Online-Terminplaner meldet Rekord: Doodle umschlingt Millionen

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011
10 Millionen Menschen verabreden sich Monat für Monat mit Hilfe der Online-Plattform Doodle. Wie das Züricher Unternehmen meldet, wurde damit die Nutzerschaft seit 2009 mehr als verdreifacht. Der Zugriff auf die Mobilversion des Termin-Dienstes habe sich in den letzten beiden Jahren sogar jährlich verdreifacht.
Michael Näf, Gründer und CEO von Doodle.com Michael Näf, Gründer und CEO von Doodle.com
Der Dienst unter Doodle.com, der es Gruppen erlaubt, unkompliziert einen gemeinsamen Termin zu finden, wird vor allem auf dem Schweizer Heimatmarkt sowie in Frankreich und den USA genutzt. Doodle-Gründer und CEO Michael Näf sieht auf dem deutschen Markt noch großes Wachstumspotenzial: "Wenn wir die Marktabdeckung von Doodle in der Schweiz betrachten und die relativ kurze Phase, in der wir in Deutschland aktiv sind, dann wird klar: Ein Ende der positiven Entwicklung von Doodle ist noch lange nicht in Sicht“.
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Grundprinzig Einfachheit

Die Stärken des Web-Dienstes sieht er im Grundprinzig Einfachheit: die Terminplanung funktioniere online über alle Kalendersysteme hinweg und sei auch für Besitzer von Papierkalendern geeignet. Zum anderen lebe Doodle von der starken viralen Verbreitung durch seine User. Wer zu einer Terminumfragen einladen werde, verstehe meist unmittelbar den Nutzen des Services und werde selbst zum Anwender.
Im Vergangenen Jahr hatte Doodle hat sein Angebot deutlich erweitert: Registrierte User können nun den eigenen persönlichen Kalender von Google einbinden und direkt aus dieser Ansicht heraus Termine planen und abstimmen.
Aus der Anwendung, 2003 zunächst nur für den Eigenbedarf entwickelt, hat sich inzwischen ein veritables Unternehmen entwickelt, das seit 2007 als AG im Technopark Zürich firmiert. Doodle-Gründer Michael Näf: "Gängige elektronische Kalender stoßen an ihre Grenzen, wenn mehrere Leute einen gemeinsamen Termin suchen, besonders dann, wenn die Teilnehmer nicht dasselbe Kalendersystem benutzen."
Doodle ist äußerst flexibel und ohne Registrierung oder Softwaredownload verfügbar. Neben der Gratisvariante gibt es werbefrei das Premium Doodle-Abo und die Firmenlösung Branded Doodle. Auch eine eigene iPhone App steht zur Verfügung.
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Schweizer Obstverband präsentiert die vielfältige Sonderausstellung "1000 Obstsorten"

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011
Stelldichein der süssen Früchtchen

Kennen Sie die Schweizerhose? Dies ist nicht etwa ein Kleidungsstück der Schweizer Garde oder der Teil einer Tracht, sondern eine alte Birnensorte und die Obstsorte des Jahres 2011. Sie ist zusammen mit rund 2000 weiteren alten und neuen Obstsorten anlässlich der Sonderschau «1000 Obstsorten» an der Zuger Messe vom 22. bis 30. Oktober in Zug zu bestaunen. Die Sonderschau wird vom Schweizer Obstverband (SOV) aus Anlass seines 100-jährigen Bestehens gemeinsam mit Fructus, der Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten, und in Zusammenarbeit mit der Zuger Messe organisiert. Sie wird als grösste je in der Schweiz präsentierte Sortenschau in die Geschichte eingehen.
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logo jubileum zoveel jarig bestaanDie Sonderausstellung auf einer Fläche von 1800 m2 in der eigenen Halle C1 vor der Bossard-Arena lebt vom Gegensatz alt und neu, ohne das eine gegen das andere auszuspielen: Auf der einen Seite alte, traditionelle Obstsorten und eine eindrückliche Bilderwelt zu 100 Jahre Schweizer Obstgeschichte, auf der anderen Seite interessante Hintergründe über den modernen Obstbau von der Züchtung bis zur Verarbeitung.

Von der Produktion bis zum Essen


Das Mosten und Destillieren wird live gezeigt und ein vielfältiges Saft- und Edelbrandsortiment vorgestellt. An den Verkaufsständen der Zuger Obstbauern erhalten die Besucher Gelegenheit, regionale Köstlichkeiten aus Obst zu probieren und zu kaufen und die Zuger Bäuerinnen verwöhnen im Restaurant «Obstgarten» Hungrige und Durstige mit leckeren Gerichten und Getränken, selbstverständlich aus Schweizer Obst und Früchten.
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2011년 10월 10일 월요일

Schweizer entsetzt über tschetschenischen Bulldozer

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011

Kyrillisch auf der Anzeigetafel und ein Asylbewerber als Präsident: Ein Tschetschene sorgt bei Xamax Neuchatel für Entsetzen. Er sagt: "I will kill you all."
Foto: REUTERS Bulat Tschagajew (r.) hat fast alle Klubangestellten rausgeschmissen und den Asylbewerber Islam Satujew als Vereinspräsidenten eingesetzt
Ein paar Nuancen in der Schärfe der Aussage mögen variieren, aber im Prinzip ist das Vokabular immer das gleiche. Von „Wahnsinn“ ist die Rede und „kaum zu überbietender Skurrilität“. Außenstehenden ringt die Geschichte mitunter gar ein belustigtes Kopfschütteln ab, so absurde Züge nimmt sie. „Aber für Neuchatel“, sagt Renaud Tschoumy, „ist das ein Drama.“
Tschoumy wohnt in jenem beschaulichen Städtchen in der Westschweiz, er ist Journalist für die Zeitung „Le Matin“. Je länger er versucht, die Geschehnisse in seiner Heimat zu erklären, umso häufiger fällt ein Satz: „Das kann man gar nicht verstehen, oder?“
Es ist die Geschichte des Traditionsklubs Xamax Neuchatel, es ist aber auch die Geschichte von Bulat Tschagajew, 50. Seit Mai ist der Tschetschene Mehrheitsaktionär, für zwei Millionen Schweizer Franken gehören ihm 52 Prozent der Anteile. In diesen vier Monaten hat er vier Trainer geschasst. Wenn Victor Munoz, die Nummer fünf in Tschagajews Ära, heute im Ligaspiel in Zürich die Seinen befehligt, ist es seine vierte Xamax-Partie, länger hat Tschagajew noch keinem das Amt überlassen.

Am Anfang war die Euphorie

Als er im Mai den Klub übernahm, herrschte eine Mischung aus Neugier, Skepsis, aber auch Anfangseuphorie nach Jahren, in denen Xamax vom einstigen Glanz nur noch die Erinnerung geblieben war. Der Klub kämpfte gegen den Abstieg, große Sprünge konnte er sich finanziell sowieso nicht leisten. Und nun kam mit Tschagajew einer, der sich als Milliardär ausgab und von höheren Weihen träumte: Die Meisterschaft 2012? „Natürlich, was sonst? Und danach greifen wir in der Champions League an.“ Barcelona, Manchester, Neuchatel, in dieser Reihenfolge etwa.
In einer seiner ersten Amtshandlungen entließ er so ziemlich alles, was in irgendeiner Funktion im Klub stand. Spieler, Trainer, den Sportchef, selbst Physiotherapeuten und Ärzte. Das Pokalfinale hätten sie verschoben, wetterte er noch und erklärte in einem seiner wenigen Interviews dem Boulevardblatt „Blick“: „Xamax war ein riesiger Problemhaufen. Ich musste ihn wie ein Bulldozer wegräumen.“
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"I will kill you all"

Auf der Anzeigentafel im heimischen Stadion wurde fortan alles auch in Kyrillisch geschrieben. Tschetschenische Tänze flimmerten gar als Pausenbespaßung auf der Leinwand. Dass Tschagajew regelmäßig Aufstellung und Auswechslungen vorgibt, daraus macht er keinen Hehl. Dass das Gebaren des Despoten und seiner Entourage jedoch mitunter gar bedrohliche Züge hätte, hält er für eine infame Lüge.
Doch es gibt des Geschichte aus dem Pokalfinale: Zur Pause war Tschagajew in die Kabine geeilt und hatte ob des 0:2 geschrien: „I will kill you all“, zumindest hatten es die Spieler so verstanden. Während eines Ligaspiels erschien er gar mit Bodyguards in der Kabine. Dass die Schergen bei seiner wütenden Predigt angeblich bewaffnet waren, ist der Teil der Legende, den die Beteiligten lieber nicht bestätigen wollen.

Umbenennung und Umzug vereitelt

Bei den Fans regt sich Protest, der weit über die Kantonsgrenzen hinausgeht. So wie am vergangenen Mittwoch, als Xamax in Bern spielte. „Bulat: Spielzeug für Erwachsene findest Du im Sexshop!“, hielten ihm die Berner Fans auf einem Transparent entgegen.
Anfang September hatte Tschagajews Statthalter Islam Satujew, ein tschetschenischer Asylbewerber, den Tschagajew als Präsidenten inthronisiert hat, angesichts des Widerstands in Neuchatel noch gedroht: „Wir ziehen mit Xamax um.“ Genf oder Lausanne schwebten den Oberen vor. Die Liga schlichtete, Neuchatel bleibt.
Im Verband sagen sie, ihnen seien die Hände gebunden, sie könnten nur über Lizenzen befinden. Zumindest beim Namenzusatz „Wainch“ (Klub des Volkes), der Tschagajew vorschwebte, legten sie ihr Veto ein. Anfang August war Ligapräsident Thomas Grimm zu einer Unterredung nach Neuchatel geeilt. Eigentlich sei Herr Tschagajew doch sehr sympathisch, sagte er im Anschluss. „Blick“ folgerte „Grimms Märchenstunde“.

Geld oder kein Geld

Auch nach vier Monaten rätseln sie in der Schweiz noch immer über Details aus Tschagajews Vita. Dass er den Mächtigen in Tschetschenien sehr nahe steht, ist bekannt. Den autoritären Präsidenten Ramsan Kadyrow nannte er einst gar einen Bruder und Freund, auch wenn es mittlerweile zum Bruch kam. Doch womit verdient Tschagajew sein Geld, und ist der Unternehmer überhaupt so vermögend, wie er vorgibt?
Den Etat seiner Profielf hat er von 15 auf 30 Millionen Franken erhöht, Spieler mit hohem Salär verpflichtet. Als aber die Augustgehälter mit Verspätung kamen und die Stadionmiete erst nach etlichen Aufforderungen gezahlt wurde, mehrten sich die Zweifel.

Sponsoren nicht willkommen

Dass Tschagajew auch noch so ziemlich jeden Sponsor vergrault oder gar geschasst hat, passt ins Bild des Mannes, den sie auch schon „TschaGAGAjew“ betitelt haben. „Diese Sponsoren brauchen wir nicht“, sagt Tschagajew. Und: „Keiner muss vor mir Angst haben.“
Seine Milliarden will er mit Immobilien verdient haben, zwischen sauberem und schmutzigem Geld unterscheidet er nicht. Dass habe in seinen 20 Jahren in der Schweiz sowieso keinen interessiert. Und überhaupt, über sein Vermögen rede er nicht.
Das aber wird Tschagajew wohl oder übel müssen. Die Liga verlangt eine Bankbürgschaft von sechs Millionen Franken, zur Absicherung des Spielbetriebes bis zum Jahresende. Ein übliches Prozedere bei einem Eignerwechsel.
In Neuchatel glaubt kaum jemand, dass der Klub die Saison zu Ende spielen wird. Selbst wenn Tschagajew das Geld habe, er vergraut sie doch alle, ist der Tenor. Als Torwarttrainer Jean-Luc Ettori jüngst entlassen wurde, da sagte er: „Ich dachte, ich hätte alles gesehen im Fußball. Aber nein, es gibt ja noch Xamax.“
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Börsennotierte Indexfonds: ETFs brillieren in der Schweiz

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011

Wachstumsraten von über 50 Prozent und ein Umsatz von rund 79 Milliarden Franken: börsennotierte Indexfonds waren bisher im Jahr 2011 treibende Kraft an der Schweizer Börse SIX.
Jeder will ein Stück abhaben: Die Indexfonds an der Schweizer SIX gehen weg wie geschnitten Wurst. Quelle: dpa
Jeder will ein Stück abhaben: Die Indexfonds an der Schweizer SIX gehen weg wie geschnitten Wurst. Quelle: dpa
FrankfurtDas Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) an der Schweizer Börse SIX brummt in diesem Jahr. Bis Ende September wurde mit ETFs bereits so viel umgesetzt wie im Gesamtjahr 2010, wie der Börsenbetreiber am Donnerstag mitteilte.
Der Umsatz stieg auf rund 79 Milliarden Schweizer Franken (rund 64 Milliarden Euro) nach 71 Milliarden Franken im Vorjahr. Der ETF-Bereich verzeichnete Wachstumsraten von über 50 Prozent und war nach Angaben von SIX sowohl im Bereich Umsatz als auch nach Anzahl der Abschlüsse für das Gesamtgeschäft der Börse die treibende Kraft.
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2011년 10월 7일 금요일

Société Générale: «Stärker als vor Finanzkrise»

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011

Vize-Konzernchef Séverin Cabannes über das Misstrauen der Anleger gegenüber seiner Bank, das ­Engagement in den europäischen Krisenstaaten, die Zukunft des Euro und seine Ausbaupläne in der Schweiz.
Filiale der Société Générale in ParisFiliale der Société Générale in Paris: Keine Angst vor einem allfälligen Bankrott Griechenlands.
Sie müssen besorgt sein. Die Anleger zweifeln an der Stabilität der französischen Banken. Seit Anfang Jahr fiel der Aktienkurs der Société Générale um mehr als die Hälfte. Wie wollen Sie dem brutalen Absturz begegnen?
Séverin Cabannes: Die Krise in der EuroZone ist für viele Investoren eine riesige Stressquelle und sie wollen nun nicht mehr in europäische Titel investieren. ­Unser Aktionariat ist recht international. Mehr als 50 Prozent der Aktien werden von Ausländern gehalten. Darum die Reaktion. Doch es ist nun wichtig, nicht überzureagieren. Unser Engagement in den Krisenstaaten ist gering. Zudem sinkt es und ist kontrollierbar. Die Positionen in unseren Büchern gegenüber den Staaten sind auf 4,3 Milliarden Euro beschränkt – weniger als ein Prozent der Bilanzsumme.
Doch viele Experten erwarten nun den Bankrott Griechenlands. Wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario in Ihren Augen?
Am 21. Juli hat Europa einen Notplan beschlossen, um das Griechenland-Problem anzugehen. Wir müssen uns nun alle darauf konzentrieren. Wir machen beim Rettungsplan für Griechenland mit, wir dienen unsere Obligationen an. Was auch immer mit Griechenland geschieht – der Einfluss auf Société Générale ist beschränkt.
Wie bereiten Sie sich bei Société Générale auf einen Staatsbankrott vor?
Das Engagement in unseren Büchern gegenüber griechischen Staatsanleihen beträgt 900 Millionen Euro. Im 2. Quartal haben wir für 395 Millionen ­davon bereits Rückstellungen gebildet. Das entspricht bereits einem Abschlag ­gegenüber dem Nominalwert von 35 Prozent. Nehmen wir an, es käme zu einem Schuldenschnitt von 50 Prozent. Dann würden unsere Verluste nach Steuern weniger als 200 Millionen betragen.
Was wäre denn die Folge eines Bankrotts für die europäischen Banken?
Cabannes: Es ist wichtig, immer wieder zu betonen, dass die europäischen Banken heute einiges stärker sind als vor der Finanzkrise im Jahre 2008 – in puncto Kapitalausstattung, Liquidität und Qualität der Aktiva. Die Situation mit Griechenland muss nun von den betroffenen Regierungen gelöst werden – so, wie es der Plan vom 21. Juli vorsieht.
Es könnte aber auch dazu kommen, dass die Euro-Zone auseinanderbricht.
Wir glauben nicht an dieses Szenario. Die Euro-Zone ist mit der Schuldenkrise konfrontiert, was die Wirtschaft beeinträchtigt – vor allem wegen der Spar­anstrengungen als Antwort auf die Krise.
Die Spannungen haben einen zunehmend negativen Einfluss auf die Wirtschaft, sodass die Erholung in der Euro-Zone schwach bleiben wird. Doch die Widerstandskraft der Kernländer der Euro-Zone stützt. Es liegt nun an den Regierungen, den Plan umzusetzen.
Die Krise in Europa könnte auf die ganze Welt übergreifen und so zu einer globalen Rezession führen?
Nein, das glauben wir nicht. Die Erholung in den Industrieländern scheint stark beeinträchtigt – nicht nur in der Euro-Zone, sondern auch in Gross­britannien und den USA. Zudem hat die Schuldenkrise sich im Sommer verschlimmert. Das zwang die Regierungen Europas zu noch mehr Sparmassnahmen. Das ­Resultat ist, dass das Wachstum in den ­Industrieländern 2012 moderat, aber immerhin positiv bleiben wird. Die Schwellenländer dagegen erleben zwar eine Verlangsamung ihres Wachstums, aber sie verlieren nicht ihre positive Dynamik.
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Die Société Générale passt bereits die Strategie den neuen Umständen an – ­woran arbeiten Sie genau?
Wir beschleunigen unsere Transformation. Wie wir schon sagten: In den aktuellen unsicheren und teilweise auch irrationalen Zeiten ist es wichtig, die Fakten zu kennen. Das Fundament der ­Société Générale ist solide. Unsere Einheiten machen Gewinn, die Situation bei der Liquidität ist sehr zufriedenstellend, genauso wie die Eigenkapitaldecke und der Solvabilitätsgrad. Auf Basis unserer Stärke und der Einsicht, dass sich im Sommer ein neues Umfeld abzuzeichnen begann, beschloss die Gruppe, den im Juni 2010 abgesegneten Businessplan vorzuziehen und anzupassen. Die Société Générale wird deshalb die neuen Vorschriften von Basel III bezüglich der Kernkapitalquote von weit über 9 Prozent schon Ende 2013 erreichen. Und das ohne Kapitalerhöhung – dank unseren Gewinnen und der Entlastung der Bilanz beim Fremdkapital.
Was sind denn Ihre Ziele in der neuen Geschäftsstrategie?
Es ist keine neue Strategie, wir beschleunigen unsere Transformation. So­ciété Générale setzt in Zukunft auf drei Pfeiler. Das Geschäft mit kleineren Privaten und Firmenkunden in Frankreich, im Ausland und das Investment Banking. Dort jedoch werden wir mit weniger Hebel, sprich Fremdkapital, arbeiten. Wir fahren auch manche Geschäfte herunter, die durch Regulierungen negativ beeinflusst werden, oder solche mit einem geringen Potenzial für Absatzsynergien innerhalb der Gruppe. Auch unsere historischen Aktiva werden wir weiter in einem hoher Kadenz reduzieren. Durch diese Verkäufe werden wir bis 2013 rund 4 Milliarden Euro an gebundenem Kapital freilegen. Daneben wird die Société Générale die Kosten strikte kontrollieren.
Wollen Sie in der Schweiz ausbauen?
Die Schweiz ist in der Finanzwelt und insbesondere in der Vermögensverwaltung ein grosser Spieler und ein Zentrum für den Rohstoffhandel. Darum ist sie für eine internationale Bank wie die Société Générale ein Kernmarkt. Denn wir sind in diesen Gebieten aktiv. Hinzu kommen die politische Stabilität, die geographische Lage, die Internationalität und auch das Know-how der Beschäftigten im Bankwesen.
Nochmals: Bauen Sie in der Schweiz aus?
Die Société Générale wird in der Schweiz weiter investieren. Wir haben im Private Banking grosse Ambitionen. Und kürzlich bauten wir unser Schweizer Team für Finanzierungen in der Rohstoff- und Energiebranche aus.
Würde Ihnen ein Steuerabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz helfen?
Klare, verlässliche Rahmenbedingungen sind für unsere Kunden zentral. Ein Fünftel von ihnen sind übrigens Schweizer oder haben ihren Wohnsitz in der Schweiz. Unsere Kunden interessieren sich für unser breites Angebot: das Produkte-Know-how, massgeschneiderte Lösungen und unsere globale Ausrichtung. Diese Kunden wünschen sich auch weiterhin ein hohes Mass an Diskretion und Respekt gegenüber ihrem Privatleben. Wir begrüssen ein Abkommen im Rahmen der laufenden Verhandlungen.
Für Sie muss es ein Déjà-vu gewesen sein, als bei der UBS der Fall Kweku Adoboli aufgedeckt wurde.
Ja, das erinnerte mich an eine sehr unangenehme Zeit.
Wie reagierten Sie im Jahre 2008, als bei der Société Générale der Milliardenbetrug von Jérôme Kerviel entdeckt wurde?
Wir haben umgehend Massnahmen ergriffen, um die interne Kontrolle im Handel zu verbessern. Zuerst verschärften wir die Kontrolle und den Zugang zur Informatikinfrastruktur. Doch wir leiteten auch langfristige Schritte ein, die zu einer strukturellen Reduktion der operativen ­Risiken führten.
Glauben Sie wirklich, dass betrügerische Händler wie Kerviel oder Adoboli alleine arbeiten – dass sie also keinerlei Hilfe von Arbeitskollegen bekommen?
Natürlich! Im Fall Kerviel war es so. Das hat das erstinstanzliche Urteil des Gerichts festgehalten.
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Neuer Disti für Epson in der Schweiz

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011

Mit Scansource Europe hat Epson einen weiteren Händler für sein Druckerportfolio in der Schweiz, Deutschland und Österreich gefunden.
Neuer Disti für Epson in der Schweiz
(Quelle: Epson)
Der Value Added Distributor (VAD) Scansource Europe hat seinen Disti-Vertrag mit Epson ausgeweitet und vertreibt ab sofort das Drucker-Portfolio des Herstellers auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Ausserdem wird sich der VAD um den Support für die Geräte kümmern.
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"Wir freuen uns, dass wir den Resellern in diesen Ländern Epson-Drucker anbieten können", erklärt Bert Fonderie, Vice President Merchandising bei ScanSource Europe. "Wir werden für den Verkauf dieser Geräte in der DACH-Region das gleiche Geschäftsmodell nutzen, das wir bereits seit sechs Jahren in Grossbritannien anwenden. Das heißt, wir halten grosse Stückzahlen vor, um die Produktverfügbarkeit zu verbessern, und bieten konkurrenzfähige Preise sowie eine breite Palette einzigartiger Dienstleistungen an, die Resellern dabei helfen, ihre Drucker-Umsätze zu erhöhen und Folgeaufträge zu fördern."
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2011년 10월 6일 목요일

Unbeschwert über Stock und Stein - Blasen beim Wandern vermeiden

Post by (ugg boots günstig) Oct 2011

Berlin. Es könnte perfekt sein: Die neuen Wanderschuhe stehen bereit, und an einem schönen Herbstwochenende geht es auf die erste Tour der Saison. Doch dann passiert es: Schon nach kurzer Zeit schmerzt eine Blase am Fuß. Tatsächlich kann so ein kleines Ding manche Wandertour und Städtereise verderben.
«Die Haut am Fuß besteht aus drei bis vier verschiedenen Schichten», erklärt Fritz Lax, Mitglied des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen in Berlin. Diese Hautschichten sind miteinander verbunden. «Wenn allerdings starke Kräfte auf die Haut wirken, also wenn zum Beispiel ein Schuh scheuert und reibt, dann können diese Verbindungen zwischen den Hautschichten reißen.»

Die oberste Schicht, die Hornhaut, sei jedoch relativ fest und bleibe dabei meist intakt. «Dort, wo sich die Hornhaut von den unteren Hautschichten löst, läuft Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe ein», sagt Lax. «So bildet sich eine Blase.» Manchmal - zum Beispiel wenn der Druck zu groß ist - reißen auch noch tiefer liegende Schichten, die durchblutet sind. «Dann kann auch noch Blut in die Verletzung fließen.»
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Die Hornhaut ist zwar gefühllos, und doch tut die Blase am Fuß oft weh. «Unter den oberen Hautschichten liegen Tastkörperchen», sagt Lax. Im Fuß seien besonders viele davon. «Wenn man sich eine große Blase gelaufen hat, kann die auf diese empfindliche Schicht drücken und schmerzen.»

So weit muss es allerdings gar nicht erst kommen. Schon beim Schuhkauf kann man versuchen zu verhindern, dass Blasen überhaupt entstehen. «Der Schuh muss gut sitzen», sagt Helmut Farnschläder, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Schuhmacher-Handwerks in St. Augustin bei Bonn. Das heißt, er muss fest sitzen, darf aber nicht drücken. Außerdem darf der Fuß nicht in der Ferse hoch- oder hin- und herrutschen. Gerade bei halbhohen Wanderschuhen sollte man auch auf die Hinterkappe achten, also den oberen Abschluss des Schuhs. Ist die Kappe aus Leder oder Lederfasern, könne der Schuhmacher diese sicherheitshalber walken und kneten, sagt Farnschläder. «Dadurch werden sie weich und passen sich besser dem Fuß an.»

Ein weiteres Risiko für Blasen sind nasse Füße. «Wer wandert und zum Beispiel an einem Bach seine Schuhe auszieht und die Füße badet, sollte unbedingt warten, bis die Füße wieder ganz trocken sind», rät Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Denn sonst quellen sie leicht auf, sind weicher - und damit anfälliger für Blasen.
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