2012년 2월 13일 월요일

Zalando schreit wieder vor Glück

Post by (true religion outlet) Feb 2012

Der Online-Anbieter startet mit neuem Schuh-Spot im TV - Der Rahmen ist diesmal eine Gameshow aus den 70iger-Jahren
Online-Anbieter Zalando startet mit neuem Schuh-Spot im TV. Dieses Mal erinnert die Kulisse des Zalando Spots an eine Gameshow aus den 70iger-Jahren mit einem gut gelaunten Moderator und seiner Assistentin. Der Kandidat ist ein erfahrener Zalando Bote und behauptet siegessicher, dass er den Schuh in seiner Lieferung allein am Freudenschrei der Empfängerin erkennen könne. Das Spiel beginnt: Die erste Kundin erhält ihr Paket und schreit vor Glück, "High Heels von Diesel" antwortet der Bote ohne zu zögern. "Sensationell!" staunt der Moderator noch leicht ungläubig. Doch kann der Zalando-Bote auch die folgenden Schuhe erraten ...?
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"Im Mittelpunkt der neuen TV-Kampagne steht das Konsumentenglück. Es macht Spaß, bei Zalando zu shoppen und der 'Freudenschrei"' beim Öffnen des Pakets, wenn der Konsument die Ware in den Händen hält, symbolisiert den Höhepunkt. Damit unterstreichen wir einmal mehr, dass Zalando mehr ist als ein Online Shop: Zalando erfüllt individuelle Wünsche", sagt Christian Meermann, Chief Marketing Officer der Zalando GmbH.
Gedreht wurde der Spot unter Regie von Nick Ball in einem Studio in Bukarest. Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung war wie zuvor Jung von Matt/Fleet.
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2012년 2월 12일 일요일

Wurde das Heiratsgesuch eines Asylbewerbers absichtlich verzögert?

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012
Wer heiraten will, kann in der Verwaltungsmühle steckenbleiben.istock
Wer heiraten will, kann in der Verwaltungsmühle steckenbleiben.istock
Ein illegal in der Schweiz lebender Ausländer wollte seine Schweizer Freundin heiraten – und stiess auf Widerstand. In Mellingen kriegte er einfach keinen Heiratstermin. Und Ende 2010 wurde es Asylbewerbern verboten, zu heiraten.
Etwas stimmt nicht, dachten Ellen und Alwin*. Am 16. April 2010 hatten sie bei der Gemeinde Mellingen ein Ehevorbereitungsverfahren eingeleitet und zwei Monate später alle ihre Dokumente abgegeben. Danach warteten sie vergeblich auf einen Heiratstermin.
Alwin war Asylbewerber. Kurz nachdem er seinen Ehewunsch bei der Gemeinde angemeldet hatte, wurde sein Asylantrag abgelehnt. Er musste ausreisen, was er aber nicht tat. Ab jetzt war er illegal in der Schweiz. Alwin traute sich kaum mehr aus der Wohnung («Der Sonntag» vom 29. Mai 2011). Er hielt die Fensterläden verschlossen, rauchte eine Marlboro nach der anderen und konnte nicht schlafen. Am Computer lernte er für die theoretische Autoprüfung, die er irgendwann machen wollte, und büffelte deutsche Grammatik. «Ohne den Computer hätte ich den Verstand verloren», sagt Alwin heute.
Kein Trauungstermin
Ellens Mutter ging im September zur Gemeinde, um dort Druck zu machen. Gemäss der Mutter sagte der Zivilstandsbeamte, er werde Alwin bei der Polizei melden, da er illegal im Land sei. «Ende Oktober schrieb der Zivilstandsbeamte einen Brief, in dem er uns mitteilte, dass Alwins Wohnsitzbescheinigung nicht aktuell sei», sagt Ellen. Das Paar schaltete einen Anwalt ein.
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Anwalt Ismet Bardakci schrieb an den Zivilstandsbeamten: Alwins Wohnsitzbescheinigung sei sehr wohl noch gültig. Trotzdem bekamen Alwin und Ellen bis Dezember keinen Trauungstermin. Am 1. Januar 2011 trat dann ein neues Gesetz in Kraft, das illegal in der Schweiz lebenden Ausländern die Heirat verbietet. Alwin sagt: «An seinem zweiten Arbeitstag im neuen Jahr schrieb mir der Beamte und sagte, dass die Heirat jetzt nicht mehr möglich sei.»
«Bewusst in die Länge gezogen»
Für den Anwalt ist der Fall klar: «Das Ehevorbereitungsverfahren wurde bewusst in die Länge gezogen, damit die Trauung nicht im Jahr 2010 stattfinden konnte.» Dies schrieb er auch an die Gemeinde. «Sie können nicht ernsthaft behaupten, dass eine Eheschliessung bei Ihrer Amtsstelle acht bis neun Monate dauert», steht im Brief, der dem «Sonntag» vorliegt. Diese Vorgehensweise verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sowie das in der Schweiz geltende Recht auf Eheschliessung.
Eine Umfrage des «Sonntags» bei den regionalen Zivilstandesämtern in Aarau, Baden, Wohlen und Rheinfelden hat ergeben, dass das Ehevorbereitungsverfahren gemäss dem alten Recht rund vier Wochen dauerte, wenn alle Dokumente einer illegal in der Schweiz lebenden Person vorhanden waren. «Leider ist es aber so, dass viele Gemeinden den Prozess in die Länge ziehen», so Bardakci.
Beschwerde an den Kanton
Der Anwalt schrieb eine Beschwerde an den Kanton betreffend Verweigerung der Trauung. Auch diese Beschwerde liegt dem «Sonntag» vor. «Die Gemeinde Mellingen ist absichtlich untätig geblieben, damit die Trauung einige Monate später verweigert werden kann», schrieb Bardakci.
Der Leiter des Zivilstandsamtes nimmt zu den Vorwürfen keine Stellung. «Alles, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir die Ehevorbereitung nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt haben», sagt der Beamte auf Anfrage. Welche Gründe die Verzögerung verursachten und wo genau die Probleme lagen, erklärt er nicht.
Wohnung nicht verlassen
Ende 2010 hatte Alwin seit sechs Monaten die Wohnung nicht verlassen. Auch das Telefon nahm er nicht mehr ab, denn «jeder könnte mich verraten», dachte er. Ellen besorgte ihm eine neue Simkarte. «Je weniger Leute von mir wussten, desto geringer die Chance, dass ich gefunden werde», so Alwin. Kurz darauf bekam er einen Hautausschlag, bei dem sich auf dem ganzen Körper schwarze Flecken bildeten. Ellens Mutter war besorgt. Sie ging zu ihrem Arzt, beschrieb die Symptome und besorgte Medikamente.
Im Mai 2011 reichte er einen zweiten Asylantrag ein. Er bekam wieder eine Aufenthaltsbewilligung und konnte sich legal in der Schweiz aufhalten. Im folgenden Sommer heiratete er in Mellingen. «Das war ein guter Tag», sagt Alwin. Er habe endlich wieder aus der Wohnung gehen können nach mittlerweile rund einem Jahr hinter geschlossenen Türen und Fensterläden. Vor einigen Tagen bekam er seinen Ausländerausweis zugeschickt.
«Mit der Heirat wurde die Beschwerde an den Kanton gegenstandslos», sagt Bardakci. Der Kanton übernahm die Anwaltskosten. «Das tut er nur dann, wenn er zum Schluss kommt, dass die Beschwerde vor Gericht gutgeheissen worden wäre. Der Kanton hätte nie bezahlt, falls die Beschwerde aussichtslos gewesen wäre», so Bardakci.
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Riesenzirkus um Ort von IZRS-Anlass

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012

Nach dem Rauswurf in Bülach ZH hat der Islamische Zentralrat einen Ersatz für seinen Anlass gefunden.

storybildDie Ankündigung des IZRS-Anlasses im Internet.
«Ideal gelegen», «einzigartige Zirkus-Atmosphäre»: Der Islamische Zentralrat Schweiz hat laut Communiqué einen idealen Ersatzstandort für seine Islam Unity gefunden, nachdem die Islamisten von der Gemeinde Bülach ZH wegen Sicherheitsbedenken und ihrer extremen Gesinnung ausgeladen worden waren. Neu soll der Anlass mit 1800 Besuchern am 25. Februar in einem Zelt des Zirkus Gasser Olympia in Spreitenbach AG stattfinden. Der Mietvertrag zwischen dem Zirkus und der Gemeinde steht. Doch nun stellt sich Gemeindepräsident Josef Bütler (FDP) quer: Er will dem Gemeinderat heute beantragen, den Vertrag als nichtig zu betrachten. «Wir wurden an der Nase herumgeführt. Der Zirkus behauptete, er wolle im Zelt nur einen Firmenanlass durchführen.»
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Die radikalen Muslime behaupten das Gegenteil: «Es war völlig klar, dass es sich um einen IZRS-Anlass handelt», so Sprecher Qaasim Illi. Falls die Gemeinde zurückkrebst, werde der IZRS vor Gericht eine superprovisorische Verfügung erwirken. Der Zirkus Gasser Olympia – der dem IZRS laut eigenen Angaben nur hilft, um etwas gegen die Diskriminierung der Muslime zu tun – hat bereits einen Anwalt eingeschaltet. Bütler bleibt gelassen: «Selbst wenn wir vom IZRS gewusst hätten, hätte es für den Anlass laut Polizeigesetz eine Sonderbewilligung gebraucht. Die hätten wir nie erteilt.»
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2012년 2월 9일 목요일

Diskriminierung in der Schweiz – Interview mit: Islamwissenschafterin «Schweizer Muslime sind stark verunsichert»

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

Hafner-Al-Jabaji ist selber Muslimin und spricht offen über ihre Glaubensgenossen in unserem Land. (religion.ch)

Haben Schweizer Muslime tatsächlich mit Diskriminierungen zu kämpfen, wie die OSZE behauptet? Interview mit der Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al-Jabaji.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht in der Schweiz eine Zunahme der Diskriminierung von Muslimen. Die OSZE fordert darum die Schweiz auf, eine Dachorganisation für Muslime zu fördern. Aber braucht es das? Blick.ch hat die Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al-Jabaji gefragt.

Frau Hafner-Al-Jabaji, in der Schweiz gibt es mehr als 300 Moscheevereine, islamische Stiftungen und Verbände. Braucht es in der Schweiz trotzdem noch eine muslimische Dachorganisation?
«Ich erachte das nicht als prioritär. Es ist wichtiger, dass sich Muslime den schweizerischen Strukturen anpassen und ihre Gemeinden analog zu den christlichen Kirchgemeinden führen. Es muss nicht zwingend eine einzige Stimme in der Öffentlichkeit zu hören sein. Pluralität ist wichtig. Und christliche Kirchen haben schliesslich auch unterschiedliche Positionen zu verschiedenen Themen.»

Im Jahr 2010 fanden Gespräche zwischen verschiedenen Organisationen statt. Scheiterte ein Dachverband an den verschiedenen Strömungen innerhalb des
islamischen Glaubens?
«Ich glaube nicht. So gross sind die Unterschiede mit einigen wenigen Ausnahmen nicht. Vielmehr stammen die meisten der heute vorhandenen Organisationen aus der ersten Migrantengeneration. Heute befinden wir uns aber in der dritten oder gar vierten.»
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Was war das Ziel dieser Organisationen?
«Die Aufgabe bestand damals darin, sich zu versammeln, zusammen zu beten und sich über Alltägliches und Politik im Heimatland auszutauschen. Heute sind die Themen wesentlich vielschichtiger.»
Wollen sich denn die Schweizer Muslime überhaupt in Gruppen engagieren?
«Manche wollen, andere nicht. Nicht anders als andere Menschen sind auch viele Muslime stark in Beruf und Familie eingebunden. Da bleibt oft wenig Zeit, sich in Vereinen und Organisationen zu engagieren.»
Wo liegen denn die Hauptprobleme in der Schweiz?
«Die OSZE hat sicherlich Recht, wenn sie die Bereiche Arbeitsplatzsuche und Einbürgerung anspricht, weil hier die Diskriminierungen auf die religiöse Zugehörigkeit und Praxis zurückzuführen sind. Jenseits der direkt Betroffenen findet aber tagtäglich die grundsätzliche Stigmatisierung einer ganzen Religion statt. Muslime seien rückständig, fanatisch, demokratiefeindlich und nicht anpassungsfähig. Das sind Unterstellungen, die täglich in Gesellschaft und Medien geäussert werden. So pauschal sind sie aber falsch.»

Sind also die Medien schuld, wenn Muslime in gewissen Bevölkerungskreisen ein schlechtes Image haben?
«Es wird ja praktisch ausschliesslich in negativem Zusammenhang und über radikale Muslime berichtet. Das prägt das Bild. Viele Journalisten sind ausserdem bei Religionsthemen nicht allzu versiert und bleiben an der Oberfläche.»

Es ist aber so, dass viele Menschen das Gefühl haben, Kriminelle und Gewalttätige hätten oft einen muslimischen Hintergrund. Hat der Islam ein Problem damit?
«Nein! Die islamische Rechtsprechung und Gesellschaft ächten und ahnden Vergehen wie Diebstahl oder Gewalt in der Regel streng. Leider nutzen hier manche junge muslimische Männer die fehlende soziale Kontrolle, die in ihren Heimatländern herrscht, aus. Das ärgert mich sehr! Es war immer so, dass Kriminalität vor allem in den unteren Gesellschaftsschichten ein Problem darstellt. Es ist kein Phänomen, dass auf den Islam zurückzuführen ist.»

Viele Bürger und Politiker sehen das anders.
«Die Muslime sind im Moment kein zentrales Politikum. Im Zusammenhang mit der Anti-Minarett-Abstimmung äusserten sich einzelne SVP-Exponenten aber sehr radikal gegen den Islam. Die Initiative schadete nicht nur den Muslimen, sondern der ganzen Schweiz. Nicht nur hat das Ansehen der Schweiz gelitten: Das Resultat hat auch die Gesellschaft gespalten und Schweizer Muslime stark verunsichert. Wir dürfen nicht vergessen: Eine zunehmende Zahl Muslime sind Schweizer Staatsbürger.»

Wie stehen Sie persönlich zum Islam?
«Ich bin praktizierende Muslimin und glücklich damit. Ich erachte es aber als wichtig, dass sich Muslime nicht als ‹Islam-Lobbyisten› verstehen, sondern sich in dieser Gesellschaft in allen Lebensbereichen einbringen. Umweltschutz und Armutsbekämpfung etwa sind zentrale Anliegen des Islam.»

Entschuldigen Sie die Frage, aber: Warum tragen Sie kein Kopftuch?
«Ich erachte es nicht als religiöse Pflicht. Für mich ist es in jedem Fall ein persönlicher Entscheid, ob Frau es trägt oder nicht und in jedem Fall zu respektieren.»
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Reichenau gehört jetzt zur Schweiz - sagt Google Maps

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012


Jetzt ist es also passiert: Nicht nur kommen regelmäßig Schweizer in respektabler Zahl zum Einkaufen in die Konstanzer Innenstadt und lassen den Einzelhandel florieren. Jetzt haben sie sich auch noch die Insel Reichenau einverleibt. Jedenfalls wenn es nach der Firma Google Maps geht.
Schaut man sich bei Google Maps die Landkarte des westlichen Bodensees an, gehört die Insel Reichenau nicht mehr zu Deutschland, sondern zur Schweiz. Wer also auf der Reichenau wohnt, lebt ab sofort im Ausland.
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Viele Facebook-User haben von dieser, nun ja, eigenwilligen Umdeutung des Grenzverlaufs auf dem Profil „Bodensee / Lake Constance“ erfahren. Und vielen fiel es wie Schuppen von den Augen. Manchen wurde klar, warum man sich auf der Gemüseinsel schon immer wie in einer anderen Welt fühlte. Die Händler der Insel frohlocken: Endlich Schweizer Franken und Schweizer Preise. Vielleicht sollte man schon mal die Euros in Franken umtauschen – wer weiß, was noch kommt. Und wer auf der Insel wohnt, kann dann ab sofort an der Grenze mit Hilfe eines grünen Zettels die Mehrwertsteuer für die in Allensbach gekauften Brötchen zurückfordern. Fragt sich nur noch, wo das Zollhäuschen hinkommt.

Die Programmierer von Google Maps haben die Grenze jedenfalls direkt auf Höhe der kleinen Brücke verlaufen lassen, die den Reichenau-Damm mit der Insel verbindet. Die Pappelallee wäre nach dieser Variante des Grenzverlaufs noch auf deutscher Seite. Doch das regionale Gemüse, das immerhin auf einem Weltkulturerbe gedeiht, müsste man plötzlich aus der Schweiz importieren. Aber vielleicht gäbe es auf der Reichenau dann einen Kampfstandort des Detaillisten Migros, mit weltberühmter Schokolade und bestem Käse in bisher nicht dagewesenem Ausmaß. Wenn man die Sache genauer betrachtet, hätte der Grenzverlauf, den Google Maps erfunden hat, nicht nur Nachteile.
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2012년 2월 8일 수요일

"Narri Narro" auf drei tolle Tage

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

 Bild: Christiane Keutner
Die Narrentage in Bermatingen locken trotz eisiger Kälte viele Besucher. Am Großen Umzug am Sonntag nahmen 57 Zünfte teil.
Lang, aber nicht langweilig war der große Umzug gestern bei den Narrentagen der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, die die Bärenzunft Bermatingen ausrichtete und an dem sich rund 6000 Narren beteiligten : 57 Zünfte von nah und fern boten den Zuschauern bei knackigen Temperaturen mit bester Laune einen Querschnitt durch die närrische Vielfalt der Region, trieben ihren Spaß mit den Zuschauern, badeten Mädels in Sägemehlbottichen oder packten sie in Christbaumnetze ein, mopsten Hüte und Schuhe, warfen Gutsle, Stroh und Konfetti – alles live übertragen vom SWR-Fernsehen mit einem ungeheuren technischen Aufwand, Übertragungswagen, festen und mobilen Kamerateams. Via Internet war das Event diesmal weltweit zu sehen und zwar länger als geplant: Weil spontan mehr Sendezeit zur Verfügung stand, musste der Umzug etwas gestreckt werden. Einigen Zuschauern wurde es dann doch zu kalt und sie flüchteten in warme Lokale. Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein entlockte den Teilnehmern Lustiges und Persönliches, Fasnets-Professor Werner Mezger und Gerd Motzkus erklärten fachmännisch den Hintergrund.
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Zwei Tage zuvor waren 39 Zünfte aus der näheren Region beim Nachtumzug durch den Ort gestampft und hatten auf die zwei weiteren Tage Lust gemacht. Beim Narrenbaumstellen am Samstag erhielt die örtliche Zimmermannsgilde Hilfe von den Kollegen aus Mimmenhausen, um das 24 Meter lange närrische Wahrzeichen unter Beteiligung sehr vieler Zuschauer in die Höhe zu stemmen. Und es gab einen parallelen „Nebenschauplatz“: Rund 20 Bermatinger wirkten an zwei Tagen als Komparsen bei einem Dreh für eine Fasnet- Folge der sonntäglichen Familienserie „Die Fallers“ mit, die im nächsten Jahr ausgestrahlt wird.

Gelungen war der erste Brauchtumsabend in Bermatingen, viel Spaß hatte die jüngere Generation bei der Party im Festzelt des Musikvereins, in dem die 08/15-Band ihr Jubiläum feierte. Klasse an kam die Narrenmesse mit klangvoller Unterstützung des Musikvereins: Das hatte Rainer Hespeler, den Präsidenten der Narrenvereinigung Hegau- Bodensee, beim Zunftmeisterempfang besonders gefreut. Er lobte zudem die „hervorragende Organisation und Zusammenarbeit und dass ihr das Brauchtum so hoch handelt“. In Bermatingen erlebe es eine Renaissance.
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Rückblick: Fashion Net Education Center

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012
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Man kann es gar nicht oft genug sagen: Modesymposien, Austauschplattformen und vor allem Designer-Nachwuchsförderung sind super wichtig und sollten regelmäßig stattfinden. Daher blicke ich noch mal auf den vergangenen Sonntag zurück, an dem das Fashion Net Education Center in Düsseldorf stattgefunden hat und picke die Highlights für euch raus.
In dem Vortrag "From Runway to Reality" erzählte Marcus Luft wie aus dem zunächst unverkäuflichen Laufsteg-Trend der Prada Brogues ein Verkaufs-Hype auf den Straßen wurde und dass, obwohl der deutsche Mann nicht gerade modisch experimentierfreudig ist. Außerdem betonte Luft: "Wenn die Presse keinen Nachwuchs zeigt, dann steht es schlecht um uns." Jepp, dass würde ich mal so unterstreichen!
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Interessant war außerdem der Vortrag von Pim Sukhahuta, die als bekannteste Designerin Thailands gilt und mit ihren mädchenhaften Looks sehr erfolgreich ist. Ihr Geheimnis ist der europäische Touch in Kombination mit einem hohen Maß an Handwerkskunst.
Eine weitere asiatische Designerin vor Ort war die Koreanerin Jean Yu. Sie berichtete darüber, dass ihre Designs sich kaum kopieren lassen, da sie aus feinster Chiffonseide gefertigt werden und sie eine klare Konstruktionslinie verfolgt. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte die österreichischen Designerin Susanne Bisovsky ihre Haute Couture Trachten.
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