2012년 2월 9일 목요일

Diskriminierung in der Schweiz – Interview mit: Islamwissenschafterin «Schweizer Muslime sind stark verunsichert»

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

Hafner-Al-Jabaji ist selber Muslimin und spricht offen über ihre Glaubensgenossen in unserem Land. (religion.ch)

Haben Schweizer Muslime tatsächlich mit Diskriminierungen zu kämpfen, wie die OSZE behauptet? Interview mit der Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al-Jabaji.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht in der Schweiz eine Zunahme der Diskriminierung von Muslimen. Die OSZE fordert darum die Schweiz auf, eine Dachorganisation für Muslime zu fördern. Aber braucht es das? Blick.ch hat die Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al-Jabaji gefragt.

Frau Hafner-Al-Jabaji, in der Schweiz gibt es mehr als 300 Moscheevereine, islamische Stiftungen und Verbände. Braucht es in der Schweiz trotzdem noch eine muslimische Dachorganisation?
«Ich erachte das nicht als prioritär. Es ist wichtiger, dass sich Muslime den schweizerischen Strukturen anpassen und ihre Gemeinden analog zu den christlichen Kirchgemeinden führen. Es muss nicht zwingend eine einzige Stimme in der Öffentlichkeit zu hören sein. Pluralität ist wichtig. Und christliche Kirchen haben schliesslich auch unterschiedliche Positionen zu verschiedenen Themen.»

Im Jahr 2010 fanden Gespräche zwischen verschiedenen Organisationen statt. Scheiterte ein Dachverband an den verschiedenen Strömungen innerhalb des
islamischen Glaubens?
«Ich glaube nicht. So gross sind die Unterschiede mit einigen wenigen Ausnahmen nicht. Vielmehr stammen die meisten der heute vorhandenen Organisationen aus der ersten Migrantengeneration. Heute befinden wir uns aber in der dritten oder gar vierten.»
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Was war das Ziel dieser Organisationen?
«Die Aufgabe bestand damals darin, sich zu versammeln, zusammen zu beten und sich über Alltägliches und Politik im Heimatland auszutauschen. Heute sind die Themen wesentlich vielschichtiger.»
Wollen sich denn die Schweizer Muslime überhaupt in Gruppen engagieren?
«Manche wollen, andere nicht. Nicht anders als andere Menschen sind auch viele Muslime stark in Beruf und Familie eingebunden. Da bleibt oft wenig Zeit, sich in Vereinen und Organisationen zu engagieren.»
Wo liegen denn die Hauptprobleme in der Schweiz?
«Die OSZE hat sicherlich Recht, wenn sie die Bereiche Arbeitsplatzsuche und Einbürgerung anspricht, weil hier die Diskriminierungen auf die religiöse Zugehörigkeit und Praxis zurückzuführen sind. Jenseits der direkt Betroffenen findet aber tagtäglich die grundsätzliche Stigmatisierung einer ganzen Religion statt. Muslime seien rückständig, fanatisch, demokratiefeindlich und nicht anpassungsfähig. Das sind Unterstellungen, die täglich in Gesellschaft und Medien geäussert werden. So pauschal sind sie aber falsch.»

Sind also die Medien schuld, wenn Muslime in gewissen Bevölkerungskreisen ein schlechtes Image haben?
«Es wird ja praktisch ausschliesslich in negativem Zusammenhang und über radikale Muslime berichtet. Das prägt das Bild. Viele Journalisten sind ausserdem bei Religionsthemen nicht allzu versiert und bleiben an der Oberfläche.»

Es ist aber so, dass viele Menschen das Gefühl haben, Kriminelle und Gewalttätige hätten oft einen muslimischen Hintergrund. Hat der Islam ein Problem damit?
«Nein! Die islamische Rechtsprechung und Gesellschaft ächten und ahnden Vergehen wie Diebstahl oder Gewalt in der Regel streng. Leider nutzen hier manche junge muslimische Männer die fehlende soziale Kontrolle, die in ihren Heimatländern herrscht, aus. Das ärgert mich sehr! Es war immer so, dass Kriminalität vor allem in den unteren Gesellschaftsschichten ein Problem darstellt. Es ist kein Phänomen, dass auf den Islam zurückzuführen ist.»

Viele Bürger und Politiker sehen das anders.
«Die Muslime sind im Moment kein zentrales Politikum. Im Zusammenhang mit der Anti-Minarett-Abstimmung äusserten sich einzelne SVP-Exponenten aber sehr radikal gegen den Islam. Die Initiative schadete nicht nur den Muslimen, sondern der ganzen Schweiz. Nicht nur hat das Ansehen der Schweiz gelitten: Das Resultat hat auch die Gesellschaft gespalten und Schweizer Muslime stark verunsichert. Wir dürfen nicht vergessen: Eine zunehmende Zahl Muslime sind Schweizer Staatsbürger.»

Wie stehen Sie persönlich zum Islam?
«Ich bin praktizierende Muslimin und glücklich damit. Ich erachte es aber als wichtig, dass sich Muslime nicht als ‹Islam-Lobbyisten› verstehen, sondern sich in dieser Gesellschaft in allen Lebensbereichen einbringen. Umweltschutz und Armutsbekämpfung etwa sind zentrale Anliegen des Islam.»

Entschuldigen Sie die Frage, aber: Warum tragen Sie kein Kopftuch?
«Ich erachte es nicht als religiöse Pflicht. Für mich ist es in jedem Fall ein persönlicher Entscheid, ob Frau es trägt oder nicht und in jedem Fall zu respektieren.»
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Reichenau gehört jetzt zur Schweiz - sagt Google Maps

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012


Jetzt ist es also passiert: Nicht nur kommen regelmäßig Schweizer in respektabler Zahl zum Einkaufen in die Konstanzer Innenstadt und lassen den Einzelhandel florieren. Jetzt haben sie sich auch noch die Insel Reichenau einverleibt. Jedenfalls wenn es nach der Firma Google Maps geht.
Schaut man sich bei Google Maps die Landkarte des westlichen Bodensees an, gehört die Insel Reichenau nicht mehr zu Deutschland, sondern zur Schweiz. Wer also auf der Reichenau wohnt, lebt ab sofort im Ausland.
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Viele Facebook-User haben von dieser, nun ja, eigenwilligen Umdeutung des Grenzverlaufs auf dem Profil „Bodensee / Lake Constance“ erfahren. Und vielen fiel es wie Schuppen von den Augen. Manchen wurde klar, warum man sich auf der Gemüseinsel schon immer wie in einer anderen Welt fühlte. Die Händler der Insel frohlocken: Endlich Schweizer Franken und Schweizer Preise. Vielleicht sollte man schon mal die Euros in Franken umtauschen – wer weiß, was noch kommt. Und wer auf der Insel wohnt, kann dann ab sofort an der Grenze mit Hilfe eines grünen Zettels die Mehrwertsteuer für die in Allensbach gekauften Brötchen zurückfordern. Fragt sich nur noch, wo das Zollhäuschen hinkommt.

Die Programmierer von Google Maps haben die Grenze jedenfalls direkt auf Höhe der kleinen Brücke verlaufen lassen, die den Reichenau-Damm mit der Insel verbindet. Die Pappelallee wäre nach dieser Variante des Grenzverlaufs noch auf deutscher Seite. Doch das regionale Gemüse, das immerhin auf einem Weltkulturerbe gedeiht, müsste man plötzlich aus der Schweiz importieren. Aber vielleicht gäbe es auf der Reichenau dann einen Kampfstandort des Detaillisten Migros, mit weltberühmter Schokolade und bestem Käse in bisher nicht dagewesenem Ausmaß. Wenn man die Sache genauer betrachtet, hätte der Grenzverlauf, den Google Maps erfunden hat, nicht nur Nachteile.
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2012년 2월 8일 수요일

"Narri Narro" auf drei tolle Tage

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

 Bild: Christiane Keutner
Die Narrentage in Bermatingen locken trotz eisiger Kälte viele Besucher. Am Großen Umzug am Sonntag nahmen 57 Zünfte teil.
Lang, aber nicht langweilig war der große Umzug gestern bei den Narrentagen der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, die die Bärenzunft Bermatingen ausrichtete und an dem sich rund 6000 Narren beteiligten : 57 Zünfte von nah und fern boten den Zuschauern bei knackigen Temperaturen mit bester Laune einen Querschnitt durch die närrische Vielfalt der Region, trieben ihren Spaß mit den Zuschauern, badeten Mädels in Sägemehlbottichen oder packten sie in Christbaumnetze ein, mopsten Hüte und Schuhe, warfen Gutsle, Stroh und Konfetti – alles live übertragen vom SWR-Fernsehen mit einem ungeheuren technischen Aufwand, Übertragungswagen, festen und mobilen Kamerateams. Via Internet war das Event diesmal weltweit zu sehen und zwar länger als geplant: Weil spontan mehr Sendezeit zur Verfügung stand, musste der Umzug etwas gestreckt werden. Einigen Zuschauern wurde es dann doch zu kalt und sie flüchteten in warme Lokale. Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein entlockte den Teilnehmern Lustiges und Persönliches, Fasnets-Professor Werner Mezger und Gerd Motzkus erklärten fachmännisch den Hintergrund.
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Zwei Tage zuvor waren 39 Zünfte aus der näheren Region beim Nachtumzug durch den Ort gestampft und hatten auf die zwei weiteren Tage Lust gemacht. Beim Narrenbaumstellen am Samstag erhielt die örtliche Zimmermannsgilde Hilfe von den Kollegen aus Mimmenhausen, um das 24 Meter lange närrische Wahrzeichen unter Beteiligung sehr vieler Zuschauer in die Höhe zu stemmen. Und es gab einen parallelen „Nebenschauplatz“: Rund 20 Bermatinger wirkten an zwei Tagen als Komparsen bei einem Dreh für eine Fasnet- Folge der sonntäglichen Familienserie „Die Fallers“ mit, die im nächsten Jahr ausgestrahlt wird.

Gelungen war der erste Brauchtumsabend in Bermatingen, viel Spaß hatte die jüngere Generation bei der Party im Festzelt des Musikvereins, in dem die 08/15-Band ihr Jubiläum feierte. Klasse an kam die Narrenmesse mit klangvoller Unterstützung des Musikvereins: Das hatte Rainer Hespeler, den Präsidenten der Narrenvereinigung Hegau- Bodensee, beim Zunftmeisterempfang besonders gefreut. Er lobte zudem die „hervorragende Organisation und Zusammenarbeit und dass ihr das Brauchtum so hoch handelt“. In Bermatingen erlebe es eine Renaissance.
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Rückblick: Fashion Net Education Center

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012
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Man kann es gar nicht oft genug sagen: Modesymposien, Austauschplattformen und vor allem Designer-Nachwuchsförderung sind super wichtig und sollten regelmäßig stattfinden. Daher blicke ich noch mal auf den vergangenen Sonntag zurück, an dem das Fashion Net Education Center in Düsseldorf stattgefunden hat und picke die Highlights für euch raus.
In dem Vortrag "From Runway to Reality" erzählte Marcus Luft wie aus dem zunächst unverkäuflichen Laufsteg-Trend der Prada Brogues ein Verkaufs-Hype auf den Straßen wurde und dass, obwohl der deutsche Mann nicht gerade modisch experimentierfreudig ist. Außerdem betonte Luft: "Wenn die Presse keinen Nachwuchs zeigt, dann steht es schlecht um uns." Jepp, dass würde ich mal so unterstreichen!
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Interessant war außerdem der Vortrag von Pim Sukhahuta, die als bekannteste Designerin Thailands gilt und mit ihren mädchenhaften Looks sehr erfolgreich ist. Ihr Geheimnis ist der europäische Touch in Kombination mit einem hohen Maß an Handwerkskunst.
Eine weitere asiatische Designerin vor Ort war die Koreanerin Jean Yu. Sie berichtete darüber, dass ihre Designs sich kaum kopieren lassen, da sie aus feinster Chiffonseide gefertigt werden und sie eine klare Konstruktionslinie verfolgt. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte die österreichischen Designerin Susanne Bisovsky ihre Haute Couture Trachten.
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2012년 2월 7일 화요일

«Schweizer brauchen genug Platz für das Necessaire»

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

Der Könizer Roland Zeller hat mit «travel.ch» den Schweizer Online-Reisemarkt revolutioniert und treibt jetzt die Expansion des Unternehmens voran. Er erklärt, auf was Schweizer beim Buchen eines Hotels achten.
An der Ferienmesse in Bern konnten über die Webseite von travel.ch Feriengrüsse verschickt werden. Zeller machte gleich selber vor, wie es geht. An der Ferienmesse in Bern konnten über die Webseite von travel.ch Feriengrüsse verschickt werden. Zeller machte gleich selber vor, wie es geht.
Als ihn seine «klassische Karriere in der Tourismusindustrie» in den 90er-Jahren zwei Jahre nach Schweden verschlug, sah Roland Zeller erstmals, wie Reisen über das Internet verkauft wurden. In der Schweiz war der Online-Verkauf zu dieser Zeit noch kein Thema.
Zurück in der Heimat entschied sich Zeller im Jahr 2000 – gemeinsam mit drei Mitstreitern – das erste Schweizer Online-Reiseportal zu lancieren. Als Hindernis entpuppte sich dabei die Tatsache, dass ihnen die Reiseanbieter am Anfang ihre Daten nicht zur Verfügung stellen wollten. «Wir mussten die meisten Informationen aus den Broschüren abschreiben, oder von der Website der Reiseveranstalter abscannen, um unsere Datenbank speisen zu können», erinnert sich der 42-Jährige.
Keiner zu alt um online zu buchen
Als er mit travel.ch online ging dachte Zeller, dass er damit vor allem junge Leute ansprechen würde. Mittlerweile ist ihm aber klar, dass das Internet alle erfasst hat. «Bei uns buchen 80-Jährige, aber auch Eltern von Minderjährigen mussten wir schon alarmieren, weil ihre Sprösslinge gebucht hatten», erklärt er lachend. Wichtig sei den Gründern aber von Anfang an gewesen, dass travel.ch Reisepakete für alle Reisesegmente anbiete und diese neutral miteinander vergleicht.
Seit der Gründung des Unternehmens habe sich der Reiseverhalten der Schweizer grundlegend geändert, stellt Zeller fest. «Der Trend geht momentan in die Richtung mehr, dafür aber kürzere Reisen zu machen.» Besonders beliebt seien Städtereisen.
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Auffallend sei dabei vor allem, dass nicht mehr nur so genannte «A-Städte» wie Rom, Berlin oder London als Ziel ausgewählt würden, sondern auch die zweit- oder drittgrössten Städte eines Landes zum Zug kämen. «Aufsteiger des Jahres 2011 war beispielsweise Hamburg», sagt Roland Zeller.
Deutschland immer beliebter
Allgemein könne man sagen, dass Deutschland salonfähig geworden ist. «Der Anti-Deutschland-Reflex von früher ist verschwunden», ist Zeller überzeugt. «Plötzlich ist es trendy, deutsche Städte zu besuchen und dafür zu schwärmen.»
Der Reiseexperte selber outet sich als Fan von Kreuzfahrten. Diese seien vor allem für Mehrgenerationen-Reisen geeignet und relativ günstig. Der Vorfall mit der Costa Concordia sei natürlich sehr bedauerlich, er glaube aber nicht, dass das Kreuzfahrten-Geschäft lange darunter leiden werde. Die anderen Reisearten seien ja eigentlich nicht sicherer.
Das Spezielle an travel.ch ist, dass die Bewertungen auf der Seite allesamt von Schweizern stammen, die diese Reise auch tatsächlich absolviert haben. «Jeder, der bei uns eine Reise gebucht hat, erhält nach der Rückkehr per Mail einen Link, über den er das Hotel bewerten kann», erklärt der Berner. Was die Hotelbewertungen angeht ist travel.ch in der Schweiz der Pionier. Mittlerweile konnten 50'000 Bewertungen gesammelt werden.
Genug Platz fürs Necessaire?
Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen weiss man bei travel.ch natürlich auch, welche Standards für Schweizer besonders wichtig sind: «Für unsere Kunden ist beispielsweise sehr wichtig, ob es im Badezimmer genug Platz für das Necessaire hat.» Besonders wichtig ist den Schweizern im Vergleich mit anderen Nationen auch die Qualität des Frühstücks und natürlich die Sauberkeit.
Travel.ch will aber nicht nur zeigen, welche Hotels den Schweizer Standards gerecht werden. Das Unternehmen hat gemäss Zeller eigentlich auch den Anspruch, eine Reise am günstigsten anzubieten. Deswegen werden die Preise auch regelmässig angepasst. Er sei sich aber durchaus bewusst, dass man fast jedes Angebot irgendwo billiger findet, wenn man viel Zeit in die Internetrecherche investiert, sagt der Reiseexperte.
Expansion in den Norden
Obwohl die Mehrheit am Unternehmen m Jahr 2005 an Hotelplan verkauft wurde und dieses jedes Jahr weiter wächst, will sich der zweifache Vater nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Er treibt die Expansion an vorderster Front an. Das Unternehmen ist seit zwei Jahren in Österreich und seit kurzem auch in Schweden präsent. Demnächst sollen Norwegen und Dänemark folgen.
Die «Rückkehr zu den Wurzeln» begründet Zeller damit, dass Österreicher und Skandinavier ähnliche Standards haben wie die Schweizer. «Diese Länder haben sich quasi aufgedrängt».
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100 Jahre Öffentlichkeitsarbeit der Adventisten

Post by (hollister Deutschland) Feb 2012

Walter Lee Burgan - Bild: SDA-Office of Archives, Statistics and Research
[Zürich/Schweiz (APD)]    Seit 100 Jahren gibt es bei der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, eine Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit. Bereits 1912 richtete die weltweite Freikirche an ihrem Verwaltungssitz im Großraum der US-Hauptstadt Washington ein “Pressebüro” ein. Der ehemalige Reporter bei den Zeitungen “American” und Baltimore “Sun”, Walter Lee Burgan (1883-1940), baute das Büro auf und leitete es bis zu seinem Tod.
“1912 waren die Adventisten die erste protestantische Kirche in den USA, die sich hauptamtlich mit Public Relations befasste”, informierte Herbert Bodenmann (Zürich), Kommunikations-Abteilungsleiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der deutschsprachigen Schweiz. Burgan habe seine Aufgabe darin gesehen, Kontakte zu säkularen Medien aufzubauen und interessierte Adventisten im Umgang mit der Presse auszubilden.
Seitdem die Adventisten in den USA ab 1929 den Rundfunk und seit 1950 das Fernsehen nutzen, gründete die Weltkirchenleitung auch eine Abteilung für Radio und TV. 1973 wurden das Pressebüro sowie die Rundfunk- und Fernsehabteilung in der Abteilung für Kommunikation vereint. Heute ist die Kommunikations-Abteilung der Generalkonferenz für Nachrichten und Information, Öffentlichkeitsarbeit, für die Erstellung von Rundfunk- und Fernsehbeiträgen, Krisenmanagement sowie Online-Dienste zuständig. Seit 1994 gehört zur Abteilung auch die Nachrichtenagentur “Adventist News Network” (ANN – http://news.adventist.org.).
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Laut Herbert Bodenmann gebe es inzwischen auch bei den adventistischen Kirchenleitungen auf kontinentaler, nationaler und regionaler Ebene Kommunikations-Abteilungen. Zudem seien in zahlreichen örtlichen Kirchengemeinden Adventisten ehrenamtlich für den Kontakt zu den Medien zuständig.
In der Schweiz habe 1974 und in Deutschland 1984 die Freikirchenleitung den Adventistischen Pressedienst (APD) gegründet. Die Nachrichtenagentur APD wende sich mit ihren Meldungen an säkulare und kirchliche Medien sowie an weitere Multiplikatoren, so Bodenmann. Sie informiere nach den Prinzipien einer konfessionellen Nachrichtenagentur mit Informationen, Hintergrundberichten, Kommentaren und Dokumentationen aus dem christlichen Weltgeschehen. Dabei gehe es um die Bereiche Kirche, Ökumene, Religionsfreiheit, Kultur, Medien, Bildung, Gesellschaft, Soziales, Dritte Welt und Entwicklung. Nachrichten aus der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bildeten einen Schwerpunkt. Die APD-Meldungen befassen sich aber auch mit Ereignissen aus anderen Kirchen und Organisationen. APD Schweiz ist im Internet unter www.stanet.ch/APD, APD Deutschland unter www.apd.info zu finden.
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2012년 2월 6일 월요일

Als das Brautpaar in Igelit-Schuhen bei der Hochzeit vor 60 Jahren kalte Füße bekam

Post by (ugg boots günstig) Feb 2012

Ein Hochzeitsfoto von 1952 gibt es nicht. Über dem Sofa hinter Charlotte und Otto Träger hängt ein Foto des Ehepaars, dass ein Schönebecker Fotograf später zusammenfügte. Zur gestrigen Diamantenen Hochzeit lächelten dann beide in die Kamera.
Ein Hochzeitsfoto von 1952 gibt es nicht. Über dem Sofa hinter Charlotte und Otto Träger hängt ein Foto des Ehepaars, dass ein Schönebecker Fotograf später zusammenfügte. Zur gestrigen Diamantenen Hochzeit lächelten dann beide in die Kamera.
Auch wenn es zu ihrem Hochzeitstag vor 60 Jahren nicht ganz so kalt war, gefroren hatten Charlotte und Otto Träger damals trotzdem. Gestern feierte das Großmühlinger Ehepaar seine Diamantene Hochzeit.
Großmühlingen l "Ja, damals lag auch ein bisschen Schnee", erinnert sich Otto Träger. "Aber so kalt wie jetzt war es lange nicht." Die Hochzeitsgesellschaft lief damals vom Dorfende zum Bürgermeister in der Ortsmitte, der auch die Trauung vornahm.
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"Damals brachen bei großer Kälte die mürbe gewordenen Sohlen"
"Es mangelte in der Nachkriegszeit an so vielen Sachen", sagt Charlotte Träger, geborene Heinrich, mit nachdenklichem Blick. Vor allem die berüchtigten Schuhe aus Igelit, dem DDR-eigenen Lederersatz aus dem Kombinat Bitterfeld und den Buna-Werken Schkopau, machten bei Frost Probleme. Zwar verlautete der offizielle Slogan: "Hast du Igelit im Haus, kannst du auch bei Regen raus", doch hielten die Kunststoffschuhe leider überhaupt nicht warm und die Sohlen brachen bei Kälte. "Ich hatte auch zur Hochzeit nur kalte Füße", sagt Charlotte Träger.
Trotz schwieriger Zeiten mit Kachelöfen in den Zimmern und Lebensmittelkarten habe es einen großen Zusammenhalt unter den Menschen gegeben, meint die 79-Jährige, die damals von Bad Salzelmen nach Großmühlingen in eine Anstellung kam. Dort begegnete sie ihrem späteren Mann zum ersten Mal.
Im Dorf geboren und aufgewachsen, arbeitete Otto Träger zuerst in der Landwirtschaft im Gut im Schloss. In die LPG wollte er nicht eintreten und entschied sich, in Magdeburg-Buckau im Schwermaschinenbau-Kombinat "Ernst -Thälmann" (SKET) zu arbeiten. "Ab 1949 war ich im Krupp-Gruson-Werk. Mit dem Fahrrad bin ich anfangs jeden Morgen nach Eickendorf zum Zug geradelt, der 5.05 Uhr in Richtung Schönebeck losfuhr. Von dort musste ich noch einmal in Richtung Magdeburg umsteigen", sagt der heute 82-Jährige. Später fuhr ein Bus von Großmühlingen nach Schönebeck. Mit dem Fahrrad fuhr Otto Träger am Wochenende gern zu Fußballspielen nach Schönebeck oder Pretzien, um diese als Schiedsrichter zu pfeifen. Seine Leidenschaft gilt zudem dem Rassegeflügelzuchtverein, wo er seit Jahrzehnten Mitglied ist und bei den Ausstellungsvorbereitungen mithilft. "Wichtig ist, in schweren Zeiten zusammenzuhalten", meint Charlotte Träger. Das Ehepaar hat eine Tochter, zwei Söhne und fünf Enkelkinder. Der 2. Februar 1952 war und bleibt ein schöner Sonnabend, denn der heute 82-Jährige konnte seiner Auserwählten das Ja-Wort geben.
In Bördeland feierten gestern außerdem noch Dora und Otto Brandner aus Welsleben sowie Ursula und Otto Meyer aus Biere ihr 60-jähriges Ehejubiläum. 2011 wurden im Salzlandkreis insgesamt 246 Diamantene Hochzeiten gefeiert.
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